Donnerstag, 6. April 2017

Lieblingshoodie...

... war das Thema im März beim SewAlong von Fräulein An. (Ich weiß, ich bin schon wieder zu spät...) Ich habe - wie schon im Februar - eine Sweatjacke mit schrägem Reißverschluss genäht. Diesmal eine Sarooja von Sarona Homemade aus lila Sweat. Passt der nicht schön zu unserem kleinen Ziermandel-Strauch?


Diese Sweatjackenversion gefällt mir ausgesprochen gut! Die Kapuze ist nicht zu groß - das hatte mich bei meiner Februarjacke gestört. Die Lösung für den Kapuzenkragen ist ein Untertritt - der mittlere Teil liegt also doppelt. Denn durch den schrägen Reißverschluss entsteht das Problem, dass die Kapuzenöffnung zu der Seite der Reißverschlussöffnung verschoben wäre. Der Untertritt macht es wieder möglich, dass die Öffnung mittig ist.
Das habe ich - learning by doing - beim Nähen dieser Jacke gelernt (nachdem ich diesen Untertritt kurzerhand weglassen wollte, da ich die Befürchtung hatte, dass er mich im Alltag stört - und schnell gemerkt habe, dass ich ohne nicht weiter komme...). Die Befürchtung war auch unbegründet, es lebt sich auch gut mit Untertritt ;-)!


Eine zweite Sache, die ich in diesem eBook kennengelernt habe, ist eine Kappnaht. Mit dieser wurde die Mittelnaht der Kapuze versäubert, so dass sie sogar einlagig von Innen und Außen sauber aussieht. Schön, oder? (Nur fällt dadurch die unversäuberte Overlock-Naht am Halsausschnitt noch mehr ins Auge. Wenn ich den Schnitt nochmal nähe, muss ich mir da eine Beleg-Lösung basteln...).


Hinten ziert die Jacke ein kleiner Fisch.


Einfach mit einem Motivstanzer aus SnapPap ausgestanzt und mit ein paar Stichen aufgenäht.

 

Überhaupt habe ich mich ein bisschen mit SnapPap ausgetobt. Es war zugegebenermaßen meine Erstbegegnung mit diesem Material, das schon seit einigen Jahren durch die Blogs geistert. Ich habe es für die Kordelenden und zur Verstärkung der Ösen genutzt und für zwei Fische - den zweiten könnt ihr auf dem ersten Bild entdecken!


Ich genieße nun weiter den Frühling und seine Farben!

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Donnerstag, 16. März 2017

Frühlingsmützen

Heute gibt es mal wieder was für die beiden Mädels.


So langsam werden die Wintermützen verstaut - und etwas dünnere Mützen für den Frühling genäht. Ich bin immer noch ein bisschen am Ausprobieren und Suchen nach dem perfekten Mützenschnitt für die beiden. Diesen Frühling gab es deshalb "Öhrchenmützen". Die "Öhrchen" kann man entweder keck offen tragen, wie die kleine Prinzessin, oder...


... wie die große Maus kleine Öhrchen abbinden. Das hat den großen Vorteil, dass man die Höhe der Mütze anpassen kann, so dass sie nicht ständig über die Augen rutscht.
Dazu passend gab es Halssocken nach dem Schnittmuster von Olilu - die wärmen gleich noch ein bischen Rücken und Brust, sind aber aus Jersey auch nicht zu warm.
Und weil mir die Sets so gut gefallen haben, habe ich gleich noch ein paar mehr genäht und zu "Ferdinand liebt Hanna" gebracht - Sortimentswechsel sozusagen, denn für die ZipfelSchlupfMützen aus Walk wird es langsam zu warm...
Die ersten sechs Sets sind etwa Kopfumfang 40-45cm, die unteren etwas größer, ca Kopfumfang 45-50cm.


Ich bin ja eigentlich nicht so der Rosa-Typ - aber die Vögelchen ganz oben habe ich fast mit ein bisschen Wehmut aus dem Haus fliegen lassen, die sähen an der kleinen Prinzessin sicher auch wunderhübsch aus... Ein bisschen was habe ich noch von dem Stoff, mal schauen, was die Kleine daraus gewerkelt bekommt :-).


Bis dahin genießt sie ein wenig die Sonne (mit Fliegenpilz-Mütze ;-). Aus dem Stoff war auch ihr allererstes Kleidchen...)!


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Donnerstag, 2. März 2017

Nicht perfekt, aber geliebt - Gezipptes im Februar

Weiter geht es mit Sachen für mich in diesem Jahr 😊.
Das Thema vom Sew-Along von Fräulein An für den Februar lautete: Gezipptes. Egal was, hauptsache irgendwo ist ein Reißverschluss eingebaut.
Perfekt, ich wollte mir schon immer mal eine Sweatjacke nähen. Also habe ich mich gleich drangesetzt und Schnittmuster durchforstet. Entschieden habe ich mich schließlich für die Jacke von AnniNanni: Eine Kapuzenjacke mit schrägem Reißverschluss.


Besonders der schräge Reißverschluss hat mich angesprochen: Ich bin absoluter Tragetuch-Fan, und beim Tragen stört der Zipper vom Reißverschluss - denn da liegt dann genau das Köpfchen der kleinen Prinzessin. Bei dieser Jacke ist das Brustbein reißverschlussfrei - und die Kleine hat keinen Abdruck mehr im Gesicht ;-).


Die Kapuzen-Kragen-Variante der Jacke gefällt mir noch nicht zu 100% (irgendwie zu "wulstig", ich kann es gar nicht so beschreiben, ist eher ein Gefühl...), da werde ich wohl noch mal ein anderes Schnittmuster probieren - und auch in der Verarbeitung ist mir die Jacke nicht perfekt gelungen. Aber das die Taschen so unsymmetrisch geworden sind (ich habe keine Ahnung, wieso) ist wegen des schrägen Reißverschlusses gar nicht soo schlimm 😉.


Gut gefällt mir dagegen der Beleg, den ich in blau abgesteppt habe. Dadurch sieht der Kragen auch von innen sehr schön aus. Und spätestens der Fisch macht es zu meiner Jacke - nicht perfekt, aber sehr geliebt!


Für den März ist dann ein Lieblingshoodie beim Sew-Along dran - da kann ich gleich das nächste Schnittmuster ausprobieren!

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V

Dienstag, 28. Februar 2017

Dankeschön!

Anfang Februar hatte ich große Pläne, was ich mit dem kurzen Monat anfangen wollte, Frühjahrsputz war angesagt - vor allem im Nähzimmer mit den vielen kleinen und etwas größeren Stoffresten. Letztendlich hab ich den Monat eher entweder als Krankenschwester oder selbst krank im Bett verbracht, meine Reste sind kaum weniger geworden... Aber zumindest beim "Reste-Wichteln" der Aktion "Wir machen klar Schiff" habe ich ja mitgemacht und ein kleines Geschenk aus Resten hat sich in den letzten Tagen auf die Reise gemacht - und auch hier kam etwas Schönes an :-).

Es gibt Dinge, die hat - eigentlich - jeder. Gerade auch diejenigen, die Nähen, Häkeln, Stricken... denn es sind - eigentlich - typische Anfängerprojekte. Nur in unserem Haus fehlten sie wirklich noch: Topflappen!
Und so war meine Freude riesengroß, als dieses Paket bei uns eintrudelte:


Als hätte Annette geahnt, was in unserem Haus noch fehlt.
Herzlichen Dank. Sie haben schon ihren Sonnenplatz in unserer Küche gefunden!



Montag, 27. Februar 2017

Ein kleines Äffchen

Ich bin ein Karnevalsmuffel.
Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht gern verkleide - noch lieber kleide ich aber meine große Maus in ein schönes Kostüm! Und trotz ihrer grade mal zwei Jahren hat sie schon seit einigen Wochen genaue Vorstellungen davon, als was sie sich an Rosenmontag verkleiden möchte:


Also turnte hier heute ein kleines Äffchen durch das Haus!
Nachdem der Wunsch nun geboren war (und ein paar Tage lang durch Nachfragen immer wieder bestätigt wurde) machte ich mich an mein erstes Kinder-Karnevalskostüm. Im Grunde ist es ein Jumpsuit von Schnabelina. Die Kapuze habe ich einmal längs geteilt und so Ohren eingenäht (die durch eine doppelte Schicht Vlies schön dick, groß und flauschig geworden sind).
Der schöne lange Affenschwanz wurde einfach zwischen Oberteil und Hose eingenäht und damit er beim Rumtoben nicht zu sehr stört habe ich eine Gürtellasche am Bund mit eingenäht ;-).


Komplettiert wird das ganze Kostüm durch einen braunen Body (mit Affen-Applikation, einfach weil ich am Applizieren grade so viel Spaß habe und die Maus so auch außerhalb von Karneval ein bisschen Äffchen sein kann) - und sogar Affen-Hausschuhen - die Füße sind schon wieder aus den letzten Puschen rausgewachsen.


Turnen lässt sich damit ganz prima.
Und die begeisterten Kinderaugen und ein von ganzen Herzen kommendes "Danke Mama" (als ich ihr nur die Kapuze aufgesetzt habe um die Ohren anzuprobieren, wie die so wirken) sind sowieso der beste Lohn - und machen mir jetzt schon Vorfreude auf das nächste Jahr.


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Donnerstag, 2. Februar 2017

Eigentlich zu spät... - Mein Basic-Teil im Januar

31 Tage im Januar haben in diesem Jahr irgendwie nicht ausgereicht ;-).
Anfang Januar bin ich auf ein Sew-Along gestolpert.
Die Idee: 12 Monate + 12 Themen = 12 neue Kleidungsstücke in meinem Kleiderschrank!
Im Januar sollte es ein Basic-Teil sein. Perfekt, ich hatte mir grade Ende des letzten Jahres ein eBook gekauft, das dafür goldrichtig war. Genäht war es schnell - und gestern habe ich es dann endlich geschafft ein paar Photos zu machen. Was habe ich ein Glück, dass die Aktion immer bis zum 10. des Folgemonats geht ;-)!

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Basic-Teil:


Genäht habe ich eine Allegra von Milchmoster, ganz Basic aus blauem Jersey: Das perfekte Basic-Schnittmuster. Schnell genäht, (fast) komplett mit der Overlock (nur für die Rückenabnäher braucht man die Nähmaschine), gesäumt habe ich das Ganze mit einem Rollsaum. Und Cardigans mag ich sowieso. Prima zum Stillen, das Baby verschwindet einfach darunter (nagut, mittlerweile nicht mehr, dazu müsste ich wohl ein Riesen-Cardigan nähen...).


Der Schnitt ist auf jedenfall schonmal genau meins, jetzt will ich noch andere Stoffe ausprobieren. Vielleicht wage ich mich mal an einen schönen Strick-Stoff (wenn ich denn mal einen finde, der nicht fast komplett aus Polyester besteht...). Und es gibt auch noch eine andere Kragenvariante (nicht ganz so lang), die könnte sich vielleicht auch für kuschelig warmen Walk eignen? 1000 Ideen... Na, das Jahr ist ja zum Glück noch lang ;-).

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Dienstag, 31. Januar 2017

Geburtskissen: Schwelgen in Erinnerungen

Das Tolle an zweiten Kindern ist: Die geliebten selbstgenähten Kleidungsstücke können nochmal zur Geltung kommen ;-).


Und da die kleine Prinzessin in den letzten Wochen ein wenig gewachsen ist, war es an der Zeit den Kleiderschrank mit Größe 68 und 74 zu füllen und beim Auspacken in Erinnerungen zu schwelgen: Dieser tolle bunte Streifenstoff ("Pea and Stripes" von Lillestoff) war in meiner allerersten Online-Stoffbestellung und somit ist dieser Pulli auch einer der ersten Trotzköpfe, die ich mit meiner damals ganz neuen Overlock genäht habe. Selbst nach gefühlten 1000 Waschgängen strahlt der Stoff noch - einfach schön!


Aber man merkt nicht nur an der Kleidungsgröße, dass das Kind wächst - mittlerweile wird auch das Photographieren schwieriger - bzw. die Bewegungen der Kleinen schneller. Schwupps, schon wieder auf den Bauch gedreht.

In Erinnerungen schwelgen kann ich auch, indem ich durch meine Restekiste stöbere. Aber eigentlich sollte ich die doch nicht nur Betrachten, sondern auch mal etwas Vernähen. Von so manchem Stoff habe ich nämlich jeden kleinsten Schnipsel aufgehoben (und somit ist Restekiste auch untertrieben, es sind ganz viele Kisten, sortiert nach Farben, Stoffart und Größe der Reststücke).

Gesagt, getan:

 

Eine Erbse von den "Peas and Stripes" hat so auch noch ihre Bestimmung gefunden!


Dazu ein paar Unistoffe...

 

... verschiedenste Stoffarten kamen unter die Nadel: Jersey, Nicky, Sweat,...

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... dazu ein paar Stiche mit der Nähmaschine (so ganz Nähmalerei kann man das wohl noch nicht nennen)...


 ... und das Gesichter-Sticken muss ich auch noch ein wenig üben, dann guckt der Bär auch nicht mehr so grimmig ;-)!


Et voila - das kann sich doch als Reste-Kunstwerk sehen lassen! Der Hintergrund des Kissens ist schon hier verarbeitet worden, war also auch ein Rest.
Der Anfang ist also gemacht, nun wird mein Reich - mein Nähzimmer-Chaos - weiter aufgeräumt. Also Reste vernäht und mal wieder meine Schnittmuster sortiert.

Mit diesen guten Vorsätzen stehe ich nicht alleine da: Mit der Aktion "Wir machen klar Schiff" haben drei Bloggerinnen zum Frühjahrsputz im Nähzimmer aufgerufen. Es werden Ideen gesammelt, was man so aus Resten noch alles zaubern kann. Da mache ich doch gerne mit und lasse mich von der Aktion motivieren und inspirieren!

Verlinkt bei Sewmini, Kiddikram, LilleLiebLinks und Made4Girls