Freitag, 1. September 2017

Ein Puppenkind

Zum Geburtstag gab es für die kleine Prinzessin eine Puppe.


Ich selbst hatte als Kind auch eine selbstgenähte Puppe - Paula - die überall hin mitgenommen wurde und alles mitgemacht hat. Zwischendurch war sich auch schonmal beim Puppendoktor, trotzdem sieht sie heute sehr geliebt (oder ramponiert, je nach Sichtweise) aus. Sie ist eben mittlerweile eine alte Puppenoma.


Nun habe ich mich getraut und zum ersten Geburtstag der kleinen Prinzessin selbst eine Puppe genäht. Ich hatte ziemliches Respekt davor, vor allem was den Gesichtsausdruck und die Frisur angeht. Aber für mein Erstlingswerk bin ich zufrieden:


Ernst-verträumt schaut sie in die Welt, als würde sie ganz genau zuhören. Das ist eine gute Puppen-Eigenschaft.
Die Anleitung habe ich vor allem aus dem Buch "Die Waldorfpuppe" von Karin Neuschütz - gepaart mit vielen Anleitungen und Ideen beim Stöbern im Netz.


Es wird wohl nicht die letzte Puppe sein, die ich machen werde, meine große Maus hat auch schon angemerkt, dass sie auch noch Geburtstag hat. Sie hat die Entstehung der Puppe - gerade das Knüpfen der Haare - gespannt und mit großer Begeisterung verfolgt. Da werde ich dann mal eine andere Frisur ausprobieren, die man auch ein bisschen frisieren kann, für Große eben. Und wahrscheinlich auch eine Nase einarbeiten. Die Waldorfpuppen haben nämlich eigentlich keine modellierte Nase, nun hält die kleine Prinzessin den Mund für die Nase (und Nasen sind grade sehr spannend und werden in jedem Gesincht erstmal gesucht und gefunden).


Gekleidet wurde die Puppe natürlich auch mit einem Geburtstagskleid, im Partnerlook mit der kleinen Prinzessin :-).

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